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ETF's

Exchange Traded Fund („börsengehandelterFonds“)

ETF’s sind Fonds, die wie Aktien an der Börse gehandelt werden und versuchen einen Index (z.B. DAX, EuroStoxx 50, S&P 500) nachzubilden. Während bei normalen Fonds nur einmal täglich ein Kurs berechnet wird, werden ETF´s ähnlich wie Aktien fortlaufend notiert. Diese Fonds werden passiv gemanagt, d.h. der Fonds versucht nicht besser als der Markt zu sein und wird nicht ständig von Fondsmanagern verändert, da ein Index die Zusammensetzung vorgibt.

Vorteile:

- Geringere Kosten als bei üblichen Investmentfonds

Durch den Verzicht auf ein aktives Management, fallen geringere Verwaltungsgebühren an und bei einem Kauf über die Börse entfällt der Ausgabeaufschlag.

- Partizipation an einem Index ohne hohen Kapitaleinsatz

Man muss nicht in jeden Einzelwert investieren, um einen Index nachzubilden.

- Hohe Flexibilität

Sie sind jederzeit über die Börse handelbar.

- Kein Emittentenrisiko

Im Gegensatz zu Indexzertifikaten, die bei einer Bankpleite in die Insolvenzmasse fallen, gehören ETF’s zum Sondervermögen und sind vom Vermögen des Emittenten getrennt.

- Hohe Transparenz

Aktuelle Kurse sind jederzeit einsehbar und die Zusammensetzung entspricht dem jeweiligen Index.

- Hohe Risikostreuung

Diesen Vorteil erreicht man durch eine breite Streuung in verschiedenen Branchen und Einzelwerten.

 

Nachteile:

- Geringere Rendite

Bei ETF’s kann die Rendite unter Umständen geringer ausfallen, als bei aktiv gemanagten Fonds.

- Abhängigkeit von der Marktentwicklung

Bei fallenden Kursen ist man an die Entwicklung des Marktes gebunden.

 

Innerhalb der Banken geht man davon aus, dass sich aufgrund der Transparenz und der leichten Handelbarkeit die Nachfrage nach ETF’s erheblich erhöhen wird.