Freistellungs-auftrag

 
   
 

 

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In vielen alltäglichen Situationen werden wir mit dem Thema Steuern konfrontiert, beispielsweise beim Einkaufen oder auf der Gehaltsabrechnung. Um Steuern zu sparen, gibt uns der Staat die Möglichkeit, zumindest einen Teil der Kapitalerträge von der Steuer frei zu stellen, mit Hilfe des sogenannten Freistellungsauftrages oder einer Nichtveranlagungsbescheinigung.

 

Freistellungsauftrag

Was ist das und wozu braucht man ihn?

Der Freistellungsauftrag ist ein Antrag, um Kapitalerträge (z.B. Zinsen, Dividenden, Kursgewinne) bis zu einer bestimmten Höhe nicht versteuern zu müssen.

 

Jeder Alleinveranlagte kann einen Freistellungauftrag in Höhe von

801,00 €

stellen und Zusammenveranlagte bis zu einem Betrag von

1.602,00 €

Diese Beträge können z. B. auf verschiedene Banken oder Bausparkassen individuell verteilt werden.

Fallen allerdings höhere Erträge an, so werden diese wie folgt besteuert:

        -          25 % Abgeltungsteuer

        -          5,5 % Solidaritätszuschlag (aus der Abgeltungsteuer)

        -          evtl. Kirchensteuer

Beispiel:

Der ledige Ernst Ertrag hat im letzten Jahr durch Zinseinkünfte und Dividenden insgesamt 1.600,00 € verdient. Bei seiner Bank hat er einen Freistellungsauftrag in voller Höhe gestellt. Wie viel bekommt Ernst auf seinem Konto gutgeschrieben?

 

Lösung durch den Kapitalertragsrechner:

Kapitalertragsrechner

 

Nichtveranlagungsbescheinigung

Neben dem Freistellungsauftrag gibt es auch eine sogenannte NV-Bescheinigung, diese gilt  z. B. für Personen, deren zu versteuerndes Einkommen 7.834,00 € nicht übersteigt. Mit ihrer Hilfe fallen u. a. für Kapitalerträge in unbegrenzter Höhe keine Steuern an.

Eine NV-Bescheinigung muss beim zuständigen Finanzamt beantragt werden und gilt höchstens für drei Jahre.