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Kranken- und Pflegeversicherung

Durch das Bürgerentlastungsgesetz können die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung  bis zu einem Höchstbetrag als Sonderausgaben verbessert abgesetzt werden. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Beiträge für die Grundversorgung und die Pflegepflichtversicherung gezahlt werden. Dies gilt auch für privat Krankenversicherte, sofern die Leistungen dem privaten Basistarif entsprechen.

Höchstbeträge für die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung (Basisschutz) zusammen mit sonstigen Vorsorgeaufwendungen:

Bei Alleinstehenden:

-          Für Selbstständige 2800,00 € pro Jahr

-          Für Arbeitnehmer und Beamte 1900,00 € pro Jahr

Beiträge an die Arbeitslosen-, Berufsunfähigkeits-, Unfall- und Haftpflichtversicherung können auch künftig steuerlich abgesetzt werden. Allerdings zusammen mit den Kranken- und Pflegeversicherungs-beiträgen nur bis zu einem Betrag von 1.900,00 EUR pro Jahr und Steuerzahler (2.800,00 EUR, wenn der Steuerzahler die Kranken- und Pflegeversicherung allein zahlt). Sind allerdings die Basisbeiträge zur Krankenversicherung und die Beiträge zur Pflegeversicherung höher als 1.900,00 EUR pro Person, können diese Beträge in vollem Umfang steuerlich abgesetzt werden.

Beispielrechnungen:

1. Ein Arbeitnehmer entrichtet im Jahr 2010 voraussichtlich 1.650,00 EUR an Beiträgen für die Kranken- und Pflegeversicherung (Basisabsicherung). An restlichen sonstigen Vorsorgeaufwendungen entstehen ihm 380,00 EUR.

= Neben 1.650,00 EUR kann er noch zusätzlich 250,00 EUR von den sonstigen Vorsorgeaufwendungen absetzen.

2. Ein anderer Arbeitnehmer  zahlt 2010 voraussichtlich 2.100,00 EUR Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung (Basisabsicherung). An restlichen sonstigen Vorsorgeaufwendungen entstehen ihm 480,00 EUR.

= 2.100,00 EUR (Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung) kann er komplett absetzen. Die restlichen sonstigen Vorsorgeaufwendungen nicht, da die Grenze von 1.900,00 EUR bereits überschritten ist.