Grundschuld

 

 

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Grundschuld

Definition:

Die Grundschuld ist ein Pfandrecht am Grundstück und seinen wesentlichen Bestandteilen. Zu den wesentlichen Bestandteilen zählen z. B. Häuser und Garagen. Des Weiteren gehört bei gewerblichen Grundstücken auch das Zubehör zum Grundpfandrecht (LKW, PKW und Maschinen). 

Die Grundschuld ist eine abstrakte dingliche Schuld, d.h . es muss kein Darlehen vorliegen (keine persönliche Schuld).

Entstehung

Die Grundschuld entsteht mit Einigung und Eintragung im Grundbuch (Beispiel: 22.01.20…).

Lfd. Nr. der Eintragungen

Lfd. Nr. des Grundstücks im Bestands- verzeichnis

Betrag

Hypotheken, Grundschulden, Rentenschulden

1

1

138.000,00 € 

Grundschuld ohne Brief zu einhundertachtunddreißigtausend Euro für die Franken-Bank AG in Bamberg, mit Zinsen zu jährlich 16 % vollstreckbar nach § 800 ZPO. Rang vor Abt. II Nr.2. Gemäß Bewilligung vom 19. Januar 20.. eingetragen am 22. Januar 20…

Bauernfeind                              Hoppe

Bei einer Briefgrundschuld muss zusätzlich eine Urkunde übergeben werden.  Die Grundschuld steht dem Darlehensgeber bereits ab Eintragung im Grundbuch zu.

Übertragung

Die Grundschuld wird durch die Abtretung des dinglichen Anspruchs übertragen. Zusätzlich erfolgt die Übergabe des Briefs oder die Eintragung im Grundbuch.

Fälligkeit

Die Grundschuld wird durch Kündigung fällig. Nach Rückzahlung des Kredits kann der Eigentümer die Aushändigung des Briefes und z. B. die Löschungsbewilligung verlangen.

Mit der Löschungsbewilligung kann der Grundstückseigentümer die Grundschuld löschen lassen.