Das neue GmbH- Gesetz

 
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      Ab dem 01.11.2008 trat das neue GmbH-Gesetz in Kraft. Dies soll vor allem zur Beschleunigung und Erleichterung bei der Gründung von Un­ternehmen dienen.

Außerdem soll es für mehr Transparenz im Handelsregister sowie zur einfacheren Bekämpfung bei Missbrauch dienen.

Die neue Regelung stellt geringere Anforderungen an Gründungsformalien und die Aufbringung des Mindestkapitals.

Vor allem im Vergleich zu ausländischen Rechtsformen soll diese Unternehmensform den internationalen Wettbewerb für deutsche Firmen einfacher machen.

Ein großer Nachteil der inländischen Gesellschaften war bis jetzt die Mindestkapitalaufbringung. In anderen europäischen Ländern, wie z. B. England oder Frankreich ist nämlich ein sehr geringes oder gar kein Mindestkapital nötig.

Zudem soll bei der neuen GmbH auch die Möglichkeit bestehen, diese ins europäische Ausland exportieren zu können. Das heißt auch, dass ab jetzt Satzungs- und Verwaltungssitz an unterschiedlichen Standorten seien können.

Durch die Gesetzesänderung sind jetzt auch Personen mit geringem Kapital in der Lage, Gesellschafter einer GmbH zu werden. Es ist ihnen gestattet, die Höhe ihrer Stammeinlage individuell zu bestimmen.

Die Gesellschafter können bei Neugründungen oder Kapitalerhöhungen eine flexible Stückelung wählen.

Diese Beweglichkeit ist auch bei der Aufteilung, der Zusammenlegung oder der Übertragung vorhandener Geschäftsanteile nützlich.

Weitere Besserungen im Vergleich zur alten Regelung auf einen Blick:

· Keine Sicherheitenstellung nötig, aber jährliche Kapitalrücklagen

      · Registerführung elektronisch über Bundesanzeiger (EHUG)

      · Gründungskosten werden erheblich gekürzt

      · Verwaltungsrechtliches Genehmigungsverfahren ist nicht mehr die Voraussetzung für den    Handelsregistereintrag.

Die neue Regelung soll außerdem dazu dienen, dass mehr Gesellschaften in Deutschland gegründet werden.

Die Haftungsregelung bleibt allerdings unverändert.