Warenkorb und Wägungs-schema

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Der wichtigere Begriff für die Verbraucherpreisstatistik ist der Begriff des Wägungsschemas, in der Öffentlichkeit bekannter ist dagegen der Begriff Warenkorb.

Der Warenkorb

Der Warenkorb des Verbraucherpreisindex besteht aus etwa 700 Gütern.

Er erfasst die Verbrauchsgewohnheiten der privaten Haushalte, welche anschließend in der Berechnung der Preisentwicklung der Güterarten berücksichtigt wird (z. B. Getränke, Lebensmittel und Bücher).

Wegen der Vielfalt an Gütern und Dienstleistungen ist es nicht möglich, die Preise aller Produkte mit in die Betrachtung einzubeziehen. Daher genügt es, aus der Fülle des Angebots einige hundert Güter und Dienstleistungen auszuwählen, die stellvertretend den Verbrauch und die Preisentwicklung repräsentieren.

Die Gesamtheit dieser ausgewählten Dienstleistungen und Güter nennt man den Warenkorb.

Die Aktualisierung erfolgt alle 5 Jahre. Dies geschieht, indem ausgewählte Haushalte über mehrere Jahre ihre Konsumausgaben aufzeichnen. Das Statistische Bundesamt fasst die nachgefragten Güter dann zu einem neuen Warenkorb zusammen. Wenig nachgefragte Güter werden aus dem Warenkorb gestrichen, wohingegen neu nachgefragte Güter in den Warenkorb aufgenommen werden (z. B. Streichung von verbleitem Benzin, Neuaufnahme von Energiesparlampen).

Das Wägungsschema

Die Bestimmung des „Gewichts“, mit dem die Preisentwicklung einzelner Güter und Dienstleistungen in den Gesamtindex eingeht, ist viel wichtiger als die Auswahl der Preisrepräsentanten.

Durch das Wägungsschema erfährt man, welchen Anteil bestimmte Ausgaben (z. B. Internet, Heizöl) an den Gesamtausgaben der privaten Haushalte haben. Die Dienstleistungen und Güter werden in 12 Gruppen zusammengefasst.

Ebenso wie der Warenkorb muss auch das Wägungsschema den veränderten Verbrauchsgewohnheiten angepasst werden. Dies geschieht ebenfalls im 5-Jahres-Rhythmus.