Einkommensteuer
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Einkunftsarten

Man unterscheidet sieben Einkunftsarten:

   v  Land- und Forstwirtschaft

   v  Selbstständige Arbeit

   v  Nichtselbstständige Arbeit

   v  Gewerbebetrieb

   v  Vermietung und Verpachtung

   v  Sonstige Einkünfte

   v Kapitalvermögen

 

Bei der Ermittlung der Einkünfte unterscheidet man in die Überschuss- und Gewinneinkünfte, diese werden ermittelt indem man von den Einnahmen die Werbungskosten und die Freibeträge abzieht. Bei selbstständiger Arbeit sind es die Gewinneinkünfte, diese werden durch die Differenz von Ertrag und Aufwendungen errechnet.

 

Die Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit, Vermietung und Verpachtung, sonstige Einkünfte und Kapitalvermögen gehören zu den Überschusseinkünften. Zu den Gewinneinkünften gehören die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit, Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb.

 

Steuerklassen

Ein Merkmal der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit sind die Steuerklassen.

Hier gibt es die…

 

Steuerklasse I. Diese ist für ledige, geschiedene, verwitwete Arbeitnehmer, falls   sie nicht in die Klasse II oder III fallen.

Steuerklasse II. Sie gilt für Ledige, Geschiedene und Verwitwete, soweit diese nicht in die Klasse III gehören, die mindestens ein Kind haben, welches zu ihrem Haushalt gehört

Steuerklasse III. Hier fallen verheiratete Arbeitnehmer rein vorausgesetzt der Ehegatte ist nicht Arbeitnehmer oder in Steuerklasse V und verwitwete Arbeitnehmer, aber nur für das, Todesjahr des Ehegatten folgende Jahr.

Steuerklasse IV. Sie ist für beide Ehegatten die etwa gleichhohen Arbeitslohn beziehen.

Klick hier zum neuen Faktorverfahren .

Steuerklasse V. Sie erhält einer der Ehegatten (Minderverdiener), wenn der andere Ehegatte der Steuerklasse III zugeordnet ist (Alternative wäre auch in IV).

Steuerklasse VI, gibt es für zweite oder weitere Lohnsteuerkarte, sprich Lohn bei mehreren Arbeitgebern.

 

Die Berechnung des zu versteuernden Einkommens bei Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit

Ausgangspunkt ist der Bruttoarbeitslohn aus der Lohnsteuerkarte bzw. dem Ausdrucks des Arbeitgebers. Davon zieht man die Werbungskosten, Sonderausgaben, übrigen Sonderausgaben und die außergewöhnlichen Belastungen ab. Das Ergebnis der Rechnung ist das zu versteuernde Einkommen, soweit nur Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit vorliegen.

Werbungskosten

 

      ·         Bewerbungskosten,

      ·         Fortbildungskosten in einem ausgeübten Beruf,

      ·         Reisekosten für Dienstreisen,

      ·         Aufwendungen für Arbeitsmittel

      ·         Aufwendungen für Fahrten zwischen der Wohnung und der        Arbeitsstätte Verkehrsmittel unabhängig 0,30 EUR je        Entfernungskilometer einfache Strecke

      ·         Mehraufwendungen für Verpflegung bei wechselnden        Einsatzstellen oder bei Fahrtätigkeit

      ·         Mehraufwendungen für doppelte Haushaltsführung

Pauschalbetrag*:

1.000,00 EUR

 

Sonderausgaben

 

Hier unterscheidet man in 3 Bereichen:

     Altersvorsorge

     ·         gesetzliche Rentenversicherung

     ·         Freiwillige Rentenversicherung

     ·         Beiträge zur Rürup-Rente

     sonstige Vorsorgeaufwendungen

     ·         gesetzliche Kranken-, Unfall-, und Haftpflichtsicherung

     ·         Arbeitslosen- und Pflegeversicherung

     ·         freiwillige Krankenversicherung

     ·         private Unfallversicherung

     ·         Risikolebensversicherung

     ·         Kapitallebensversicherung (maximal 88% der Beiträge)       nur für Verträge vor 2005

     ·         Haftpflichtversicherung (ohne Kasko-, Hausrat-, und       Rechtschutzversicherung)

     Riester-Rente, siehe hierzu unseren Artikel zur Riester-      Rente.

 

Übrige Sonderausgaben

 

      ·         Renten und dauernde Lasten,

      ·          Kirchensteuer

      ·         Spenden und Beiträge

      ·         Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung oder die       Weiterleitung in einem nicht ausgeübten Beruf

Pauschalbetrag*:

36,00 EUR

 

Außergewöhnliche Belastungen

 

      ·         Krankheitskosten

      ·         Kosten infolge einer Behinderung

      ·         Kosteneiner Ehescheidung

      ·         Unwetterschäden

      ·         Aufwendungen bei einem Todesfall

*Pauschalbetrag, ist der Betrag den man immer erhält, selbst dann, wenn die Kosten, die man angibt niedriger als der Pauschalbetrag sind. Weist man höhere Kosten nach, wird der höhere Betrag steuerlich angesetzt.