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girocard, ec-Karte, MAESTRO-Card

Zahlungen mit Bankkarte

Kreditinstitute geben institutsgruppenbezogen Bankkarten (Debitkarten) heraus, z. B.

• SparkassenCard der Sparkassenorganisationen

• VR-Bank Card der Volks- und Raiffeisenbanken

• MaestroCard der Privatbanken

Als einheitliches Akzeptanzzeichen für die Bargeldbeschaffung an deutschen Geldautomaten und für das Bezahlen im electronic cash-System hat die deutsche Kreditwirtschaft 2008 die Bezeichnung „girocard“ eingeführt.

 

Abkürzungen im Rahmen der Nutzung der girocard

KAD: Kontoauszugsdrucker

GAA: Geldautomat

PIN: Persönliche Identifikationsnummer

 

Verfügungsrahmen

Für Abhebungen an Geldautomaten und bei Kassenzahlungen teilt das Kreditinstitut dem Kontoinhaber einen für einen bestimmten Zeitraum geltenden Verfügungsrahmen mit. Der Verfügungsrahmen ist von der Kreditwürdigkeit des Kunden abhängig.

 

girocard

Karten mit diesem Symbol erlauben das Geldabheben und das Zahlen unter Eingabe der PIN in Deutschland und vielen europäischen Ländern.

 

Maestro

Maestro ist ein Markenzeichen von MasterCard. Damit kann an Karten mit diesem Symbol weltweit unter Eingabe der PIN (alle Länder, die das girocard-Symbol nicht anerkennen), an Geldausgabeautomaten Geld abgehoben werden und an Kassen bargeldlos gezahlt werden, wenn das Maestro-Symbol angebracht ist.

 

On- und Offline-Autorisierung

 

Elektronisches Lastschriftverfahren

Das elektronische Lastschriftverfahren gehört zu den "wilden" Verfahren, da es keiner offiziellen Reglementierung zwischen den Beteiligten entspricht, sondern individuell zwischen Händlern und Netzbetreiber vereinbart wird. Aktuell scheint es ab 2016 Nachfolgemodelle für dieses Verfahren zu geben. Das EL-Verfahren stirbt also voraussichtlich nicht mit SEPA!

Aus dem Magnetstreifen der Karte werden lediglich die Kontonummer und die Bankleitzahl des Kunden ermittelt. Es wird ein Lastschriftbeleg generiert. Mit der Unterschrift gibt der Kunde dem Händler eine einmalige Einzugsermächtigung, den Betrag von seinem Konto einzuziehen. Die Lastschrift kann jederzeit mangels Deckung oder wegen Widerspruch des Kunden (spätestens acht Wochen nach Belastung) zurückgegeben werden. Danach wird zumeist die Adresse des Kunden bei den Instituten angefragt, um ein Mahnwesen bzw. Inkassoverfahren einzuleiten. Dabei ist zu beachten, dass die Adressen bei einem Missbrauch durch Dritte zum Schutz der Karteninhaber nicht herausgegeben werden dürfen.

Merkmale von ELV

• alle Debitkarten mit Magnetstreifen können ELV nutzen

• Authentifizierung des Kunden durch Unterschrift

• keine Sicherheitsprüfungen, ggf. händlereigene Sperrdatei, Scoringverfahren etc.

• Rücklastschrift jederzeit möglich

Lastschrifterklärung auf der Rückseite des Belegs:

Ich ermächtige … den o.g. Betrag von meinem o.g. Konto einzuziehen und meine Daten für Zwecke der Zahlungsabwicklung elektronisch zu speichern und zu verarbeiten. Im Fall der Nichteinlösung stimme ich zu, dass meine Bank der von … beauftragten GmbH, Adresse, meinen Namen und Adresse vollständig mitteilt. Meine Bankverbindungsdaten werden solange in eine Sperrdatei der z. B. Telecash aufgenommen und auch anderen Unternehmen, die ebenfalls das Lastschriftverfahren nutzen, übermittelt werden, bis der ausstehende Betrag inkl. Zusatzkosten für Bearbeitung und Adressermittlung von mir gezahlt wurde.

 

Neue Entwicklungen bei der girocard bzw. dem Maestro-Verfahren

Chip, Magnetstreifen und ELV

Aus Sicherheitsgründen soll in Europa nur noch auf die Daten auf dem sicheren EMV-Chip (Abkürzung für die Gesellschaften: Europay, Mastercard und Visa) auf der Karte zugegriffen werden. In Deutschland ist dieser Schritt seit Ende Februar 2013 vollzogen. Zahlungen mit  girocard und PIN sowie alle Bargeldabhebungen mit girocard werden ausschließlich über den Chip bearbeitet.

Damit kann auf dem Magnetstreifen der Bereich Zahlung mit PIN deaktiviert werden. Das kann für Urlauber unangenehme Folgen haben, wenn sie z. B. in den USA versuchen, Geld abzuheben. Allerdings bieten die Banken ihren Kunden an, die Daten wieder zu aktivieren, wenn das für eine Reise in den europäischen oder außereuropäischen Raum nötig ist. Dies kann auch über die Hotline der Bank geschehen, wenn der Kunde seine entsprechende Legitimationskennung griffbereit hat.

Die Informationen auf dem Magnetstreifen, die für das deutsche EL-Verfahren benötigt werden, bleiben weiter aktiv.

Haben Kunden die neue V-Pay-Karte von Visa im Besitz, können sie diese Karte nur innerhalb Europas einsetzen, weil hier regelmäßig nur der Chip implantiert ist. Auf Wunsch der Bank kann die Karte aber mit Magnetstreifen ausgestattet werden.

Grundsätzlich ist der Kunde immer gut beraten, für eine Auslandsreise auch eine Kreditkarte mitzunehmen.

Cashback mit Chip und PIN beim Händler

Ab Oktober 2011 bekommen Händler die Möglichkeit, über electronic cash, also mit der girocard, maximal 200,00 EUR Bargeld auszuzahlen (Chip- und PIN-basierte Cashback-Transaktionen).  

 

 

Quelle- Bilder:

www.ec-cash.de