SEPA

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Was ist SEPA

SEPA (Single Euro Payments Area) ist ein einheitlicherEuro-Zahlungsverkehrsraum, in dem alle Zahlungen wie inländische Zahlungen behandelt werden.

Mit SEPA wird nicht mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen unterschieden. Nutzer von Zahlungsverkehrsdienstleistungen können mit SEPA bargeldlose Euro-Zahlungen von einem einzigen Konto vornehmen und hierbei einheitliche Zahlungsinstrumente (SEPA-Überweisung, SEPA-Lastschrift und SEPA-Kartenzahlungen) ebenso einfach, effizient und sicher einsetzen wie die heutigen Zahlungsverkehrs-instrumente auf nationaler Ebene.

SEPA betrifft seit dem 1. Januar 2008 alle Kreditinstitute, Wirtschaftsunternehmen und jeden Verbraucher, in allen Ländern der Europäischen Union.

Was muss beachtet werden?

Die europäische SEPA-Verordnung sieht vor, dass Überweisungen und Lastschriften ab dem 1. Februar 2014 in ganz Europa vereinheitlicht werden. Damit tritt auch die neue IBAN an die Stelle von Kontonummer und Bankleitzahl. Auch die international übliche Institutskennung BIC entfällt dann. Innerhalb von Deutschland reicht dabei die Eingabe der IBAN.

IBAN

BIC

Im SEPA-Begleitgesetz (25. 4. 2012) nutzt die Bundesregierung Übergangsvorschriften. Danach müssen Verbraucher erst ab dem 1. Februar 2016 bei Überweisungen und Lastschriften die IBAN verwenden. Geben Verbraucher noch die Kontonummer und Bankleitzahl an, rechnen die Banken die Daten um und geben die Datensätze mit IBAN und evtl. BIC weiter. Auch das Elektronische Lastschriftverfahren kann bis zu diesem Zeitpunkt weitergeführt werden. Hier gilt bis auf Weiteres noch das Recht der Einzugsermächtigung. Unternehmen müssen nach der  europäische SEPA-Verordnung spätestens am 1. Februar 2014 umstellen.

Welche Vorteile bietet SEPA?  

- In Zukunft kann der gesamte Euro-Zahlungsverkehr über ein Konto bei einer beliebigen Bank im europäischen Ausland ablaufen.

- Banken können neue Serviceangebote auf Grund von SEPA für den Kunden entwickeln.

- Bald kann auch als Zahlungsmittel im Ausland das Lastschriftverfahren genutzt werden.

- Für Unternehmen kann dies eine Chance zur Weiterentwicklung im europäischen Ausland sein.

- Zudem sollte SEPA als eine Chance für eine weitere Modernisierung der Zahlungsverkehrsabwicklung begriffen werden, wenn z. B. Zahlungsvorgänge und internes Rechnungswesen noch besser miteinander verbunden werden.

SEPA-Kartenzahlungen

Das Rahmenwerk für den Kartenzahlungsverkehr (SEPA Cards Framework - SCF) des EPC vom März 2006 definiert generelle Anforderungen an Banken, Kartensysteme und andere Marktteilnehmer, mit dem Ziel Zahlungen und Bargeldabhebungen in Euro mit Debit- und Kreditkarten innerhalb des Euro-Zahlungsverkehrsraumes schnellstmöglich zu tätigen.

Das SCF beschreibt hierfür drei Möglichkeiten:

a)  Ablösung nationale durch internationale Kartensysteme

b) die Kooperation nationaler mit internationalen Kartensystemen

c) die Ausdehnung der Geschäftsaktivitäten nationaler Kartensysteme durch eigene Ausbreitung.

Eine Vernetzung nationaler Debitkartensysteme wird derzeit von der Euro Alliance of Payment Schemes (EAPS) betrieben. An der EAPS ist auch das deutsche girocard-System beteiligt. Ziel der SEPA für Karten ist somit, die derzeit vorwiegend nationale Ausrichtung von Kartensystemen aufzugeben. Dieses Ziel erfordert insbesondere eine weitgehende technische Standardisierung, um alle verschiedenen Verwen-dungen der Karte zu gewährleisten.

Sehen Sie hierzu auch: Überweisung und Zahlungsdienstevertrag.