Der Zahlungs-dienstvertrag

 
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Wo finde ich die neuen Regelungen?

Die neuen Regelungen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB, § 675c bis 676c) zu finden.

Wer ist der Zahlungsdienstnutzer?

Der Zahlungspflichtige, d. h. derjenige, der z. B. Geld von seinem Girokonto überweisen möchte.

Wer ist der Zahlungsdienstleister?

Das Kreditinstitut, d.h. Die Bank, welche z. B. die Überweisung ausführt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Einzelzahlungsvertrag und einem Zahlungsdiensterahmenvertrag?

Durch den Einzelzahlungsvertrag wird der Zahlungsdienstleister verpflichtet, für den Zahlungsdienstnutzer einen Zahlungsvorgang auszuführen.

Durch den Zahlungsdiensterahmenvertrag wird der Zahlungsdienstleister verpflichtet, für den Zahlungsdienstnutzer einzelne und aufeinander folgende Zahlungsvorgänge auszuführen.

Wie lange dauert es, bis das Geld auf dem Girokonto des Begünstigten gutgeschrieben wird?

Alle Euro-Zahlungsvorgänge im EU-Raum müssen bis zum Ende des folgenden Geschäftstages ausgeführt werden. Diese Regelung ist ab dem 1. Januar 2012 gültig.

Für  Zahlungsvorgänge innerhalb des EU-Raumes, die auf eine andere Währung lauten, gilt eine maximale Frist von vier Geschäftstagen.

Wie sind die Bedingungen bei einer Ablehnung von Zahlungsaufträgen?

Lehnt der Zahlungsdienstleister die Ausführung des Zahlungsauftrages ab, ist er verpflichtet, den Zahlungsdienstnutzer hierüber unverzüglich zu unterrichten. In der Unterrichtung sind soweit wie möglich die Gründe für die Ablehnung zu nennen. Nutzt der Kunde einen Zahlungsdiensterahmenvertrag, so kann der Zahlungsdienstleistende für die Ablehnung des Zahlungsauftrages ein Entgelt verlangen.

Stimmt es, dass eine Überweisungen nicht mehr widerrufen werden kann?

Das ist im Grunde richtig, denn sobald der Zahlungsauftrag beim Zahlungsdienstleistenden eingegangen ist, kann er nicht mehr widerrufen werden.

Zahlungsvertrag am Beispiel Überweisung

Sehen Sie hierzu auch: SEPA und Überweisung.